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Chaotenzentrale - Deine Punk-Community aus dem Hause Nix Gut


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Leben & Tod

Die Stille um mich herum
Drückt auf meine Ohren
Hämmert in meinem Kopf
Tobt wie ein Sturm durch meine Gedanken

Lichter um mich herum
Drängen durch meine Lider
Blenden meine Sinne
Stürmt wie Chaos auf geschloss’ne Augen

Meine Lunge brennt
Sehnt sich nach Erlösung
Mein Körper zittert
Lechzt danach das Leere zu öffnen

Jede Faser meines Seins
Dehnt sich unter dem Drang
Auch das Letzte Körnchen
Luft aus Nichts zu saugen

Funken sprühen vor den Augen
Schmerzen jagen Feuer durch den Körper
Blut bleibt stehen, das Leben sieht
Wie Verstand krepiert in all dem Schrein

Und plötzlich öffnet sich
All das, was zuvor verschlossen
Leben fließt, Lunge füllt
Alles von Freiheit umgeben - selbst mein Sein




Liebe

Warme Sonne sanft auf der Nase
Geschloss’ne Augen kühn erhoben
Zärtlicher Wind verspielt in den Händen
Jeder Millimeter ist entspannt

Berauschende Geschwindigkeit
Gefühl von Schwerelosigkeit
Genau die richtige Musik dabei
Frei-Sein für die Ewigkeit

Fliehkraft sich gen Schwerkraft neigend
Kurvenfahrt von Innen heraus
Voller Schwung dem Jetzt entgegen
Nur noch für den Moment hier leben

Nur noch einmal dies Gefühl erleben
Ich glaub ich könnte glücklich sterben
Freiheit spür’n in edler Vollendung
Nie mehr an was andres denken





Sehnsucht

Deine Wärme umgibt mich
Wie ein schwereloser Mantel
Über mir deine Augen
Umhüllt von deinen Armen
Ein Schutzkreis nur für uns
Unser Zelt aus deinen fließend schönen Haaren

Ich sinke ein in deine Augen
Tropfe wie Wahnsinn aus Verstand
Spüre deine Hände sanft
Wie sie meine Flügel heben
Kippe vorwärts in das Nichts
Lande zart auf deinem Vertrau’n

Sehe weiter als der Horizont
Bin freier noch als vogelfrei
Fliege schwerelos umher
Begleitet nur von deinen Augen
Lasse zärtlichen Wind
Voller Anmut durch die Finger streichen

Spüre deine Ewigkeit
Liebe frei in deiner Freiheit
Ein Gefühl von Unbesiegbarkeit
Breitet sich in meinem Innern aus
Lasse einfach alles vorbeizieh’n
Dein Lächeln über mir ist mein Schutz

Meine Lippen tasten
Vergebens nach den deinen
Meine Augen starren
In das leere Nichts hinein
Ich wache auf
- nur noch ein verdammter Traum…





Striptease

Der Kopf ist leer
Gedanken stumm
Nichts regt sich
Alles still

Nur das Herz
Zieht sich aus
Legt alles ab
Steht vor dir

Doch du siehst nichts
Drehst dich weg
Nimmst nur noch
Die Klamotten weg

Das Herz steht da
Völlig nackt
Legt nie wieder ab
Wird immer frier’n





Tief aus der Nacht, wenn nur der Wahnsinn wacht
Wenn der Wahnsinn dich erfasst
Komme ich gekrochen, flatter wie ein Rochen
Flattern deine Flügel - jetzt ergehts dir übel!

Spürst du meine Lippen?
Zeig mir deine Rippen!
Sehe deine Augen - Ja, ich werde Rauben!
Werde dich mein Eigen machen - Nicht nur Angst und Elend schaffen!

Tief aus der Nacht, wenn nur der Wahnsinn wacht
Wenn der Wahnsinn dich erfasst
Komme ich gekrochen, flatter wie ein Rochen
Flattern deine Flügel - jetzt ergehts dir übel!

Lasse Rache walten.
Meine Hände falten
Deine kleine Seele - Stirb nun, oder wähle!
Mich dürstets nach Gerechtigkeit! - Nach deiner roten Wahrhaftigkeit!

Tief aus der Nacht, wenn nur der Wahnsinn wacht
Wenn der Wahnsinn dich erfasst
Komme ich gekrochen, flatter wie ein Rochen
Flattern deine Flügel - jetzt ergehts dir übel!

Spüre deinen Atem!
Komm aus Satans Saaten!
Schmecke nur dein Leben - würde alles dafür geben!
Warst eine Sklavin deiner Zeit - nun für die Ewigkeit bereit!

Tief in die Nacht, wo nur der Wahnsinn wacht
Wo der Wahnsinn uns vergisst
Haben wir gebrochen, was Ahnen einst versprochen
Flattern uns're Flügel, über deinen Hügel...

 

 

Sonnenstrahl

 
Ich wäre so gerne
ein kleiner Sonnenstrahl,
ein kleienr Lichtblitz,
Lichtblick am Horizont.
Ein Gute-Laune-Bringer,
ein Friedensbote und
ein Freudenspender, Glücksversender,
ein Lächeln ohne Grund.

Ich wäre so gern
ein kleiner, bunter Fisch.
Ein Flossenschwinger, Wasserpanscher,
voll von Lebenslust.
Ein Lebenskünstler, Glücksgenießer,
Leben für den Augenblick,
geplantes Anblenkunsmanöver
von deinem Problem.

Ich wär sogern
ein großer, grüner, starker Baum.
Ein Berg, ein Fels in Sturm und Brandung,
warmer, sicherer Hort.
Die starke, feste Schulter,
Spender für Geborgernheit,
die Rückendeckung, Sicherheit,
Vertrauen für alle Zeit.

Ich würd dich dann verfolgen,
stets deinen Weg erhellen.
Alle Schatten vertreiben,
alle Hindernisse fällen.
Und wenn alles grau ist
in deinem See der Seele,
wär ich der einzige Farbklecks,
Hoffnungsschimmer nur für dich.

Doch zu meinem Bedauern,
werd ich davon gar nichts sein,
denn ich bin stinknormal
und habe lediglich nur Schwein,
dass du an mir was findest,
drum versuche ich zumindest,
vom Sonnenstrahl vom Fisch vom Baum
ein Stück für dich zu klauen.

(Schandmaul - Sonnenstrahl)

 

 

 

 




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